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NEWS AUS OWL

Bielefeld (WB/MiS). Neun Eltern, deren Kinder nicht an der Grundschule Ubbedissen aufgenommen werden sollen, wollen dagegen klagen. Das kündigte jetzt Andreas Becker, einer der betroffenen Väter, an. Aus Sicht der Eltern erfüllen ihre Kinder die so genannten Sozialpunktkriterien, die zur Aufnahme führen müssten. Allein fünf von ihnen hätten bereits Geschwisterkinder an der Grundschule Ubbedissen.

Das Verhalten der Entscheidungsträger bei der Stadt Bielefeld nehme »immer skandalösere Formen« an, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der betroffenen Eltern. »Das Recht wird wissentlich und vorsätzlich gebeugt«, schreiben sie. Die Verantwortlichen versuchten, »ihre schwere Verwaltungspanne« auszugleichen, indem sie auf ein mit dem NRW-Schulgesetz nicht konformen Einladungsschreiben zur Schulanmeldung Bezug nähmen. Wegen dieses Schreibens bekommen Kinder einen Schulplatz, die eigentlich keinen Anspruch darauf haben.

Dass das fehlerhafte Einladungsschreiben der Grundschule Ubbedissen vom September 2016 bis zur entscheidenden Schulausschusssitzung am 9. Februar in der Verwaltung nicht bekannt gewesen sein soll, »macht nicht nur die Eltern sprachlos, sondern ist ein klarer Beweis für Versäumnisse bei der rechtskonformen, verantwortungsbewussten Vorbereitung und Durchführung der Einschulung von Kindern in der Stadt«, so die Betroffnen.

Die Eltern fordern weiterhin eine vierte Eingangsklasse in Ubbedissen. Mit diesem Anliegen waren sie aber im Schulausschuss gescheitert. Dort hatte sich zwar Marcus Kleinkes (CDU) dafür stark gemacht, die Vertreter des Paprika-Bündnisses aus SPD, Grünen und Piraten/Bürgernähe waren allerdings dagegen. In der Pflicht sehen die Eltern aber auch den schulpolitischen Sprecher der SPD, Thomas Wandersleb, »der nach der Schulausschusssitzung für die Paprikakoalition offen verkündete, es bestehe die Notwendigkeit für die Politik das große Ganze zu berücksichtigen«. Angesichts der aufgetretenen Fehler würden die gefassten Beschlüsse ad absurdum geführt.

Höxter (WB/thö). 196 Sportstacker aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz haben sich an der fünften Auflage des Weser-Cups im Sportstacking beteiligt.

Das größte Teilnehmerfeld mit 25 Becherschnellstaplern stellten die Speedy-Cups aus Boffzen, die auch Ausrichter des Turniers waren. Der jüngste Teilnehmer war Lasse Schäfer (5) aus Boffzen, die älteste Ursel Schaal (65) vom SV Erichshagen. Unter den Teilnehmern waren 20 amtierende Weltmeister. Entsprechend wurden auch in der Höxteraner Bielenberghalle wieder Rekorde gebrochen: Zehnmal ein deutscher Rekord aufgestellt und dreimal sogar ein Weltrekord. Für einen von ihnen sorgten in Höxter Speedstacker mit Behinderung.

Turniersieger in der Königsdisziplin »Cycle« wurden von den Speedy-Cups: David Hülkenberg (8), Jonathan Menke (14) und Lucia Menke (18). Den zweiten Platz im Eltern-Kind-Doppel errangen Kaja Schilcher und ihr Vater Jörg.

Im März wollen die Boffzener Sportstacker an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen, einen Show-Auftritt haben sie am Sonntag, 26. Februar, beim Kinderkarneval in Würgassen.